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Unser Motto! „Stehe fest und bleibe treu“


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Bürgerschützenverein 1862 e.V.

der Pfarre Gustorf

1843 wird er in Köln zum Priester geweiht. Nachdem er zuerst in  Vilich bei Bonn als Kaplan tätig war, ernannte man ihn 1847 zum Ersten Kaplan an der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt in Jülich. Hier fand er in der Politik sein neues Betätigungsfeld. Auf dem Jülicher Marktplatz soll er eine flammende Reden gehalten und sich auch sonst für die Revolution von 1848 eingesetzt haben. Am 8. Mai 1848 wurde er dann in die preußische Nationalversammlung  gewählt, wo er mit seinen Reden hervortrat, die ihr Echo auch in der von Friedrich Engels und Karl Marx herausgegebenen Neuen Rheinischen Zeitung fanden. Mit der Auflösung der preußischen Nationalversammlung, sah sich von Berg zugleich der obrigkeitlichen Verfolgung ausgesetzt.


1850 wurde ihm wegen angeblichen Aufruhrs der Prozess gemacht, doch endete das Verfahren mit einem Freispruch. Nach dem Prozess wurde er 1850 zum geistlichen Rektor in Bergheim und einige Jahre später auch zum Vikar an der Kölner Hauptpfarrkirche St. Kolumba ernannt. 1859 wurde er erneut ins preußische Abgeordnetenhaus gewählt. Das bereits angespannte Verhältnis zu seinen Vorgesetzten verschlechterte sich dabei zusehends, so dass der Erzbischof Johannes von Geissel ihn 1862 als Pfarrer nach Gustorf bei Grevenbroich schickte.


In Gustorf war er dann maßgeblich an der Gründung des Bürgerschützenvereins beteiligt. 60 junge Männer bereiteten und verschönerten die Einführung des Pfarrers. Über die ihm erwiesene Ehre freute sich der Pfarrer so sehr, dass er das Grundkapital für die Gründung der Gemeinschaft spendete. 76 Männer traten dem Verein im Gründungsjahr bei und bereits im darauf folgenden Jahr beschaffte sich der Verein

eine Vereinsfahne die am 5. Juli 1863 geweiht wurde.


Der junge Schützenverein wurde unter den Schutz der Pfarrpatronin und Himmelskönigin gestellt, deren Bild mit dem Wahlspruch  


                                                „Stehe fest, bleibe treu“  


die heute noch vorhandene Fahne ziert. Im Jahr 1864 erkrankte Philipp von Berg an einem Gehirnleiden, an dem er 1866 im Alexianer-Kloster in Mönchengladbach starb.


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1862 Unser Verein wurde gegründet


Am 12. März 1816 wurde Philipp von Berg als Sohn des preußischen Hauptmanns Karl Wilhelm von Berg und der geborenen Gräfin Henriette Philippine Sophie von Bentheim in Düsseldorf geboren. Seine Jugend verbrachte Philipp von Berg in Köln; nach dem Abitur studierte er in Bonn und später in Berlin Jura, Philosophie und Geschichte. Nach der Verwicklung in ein Duell und einer abschliessende Haftstrafe, die er  auf der FestungEhrenbreitstein bei Koblenz verbüßte, beginnt von Berg das Studium der Theologie in Bonn.

Präsident von 1862 bis ca.1917


Die älteste, dem Verein zugänglich gemachte Unterlage vom 14. Mai 1863, lieferte den Beweis dafür, dass

- entgegen anders autenden Überlieferungen -


Michael Wehres

Gustorfs erster Schützenpräsident war.


Handschriftlich bat dieser den »Wohlgeborenen Herrn Bürgermeister Wilbertz  gehorsamst, für den hiesigen

Bürger-Schützen-Verein die Erlaubnis zum  Vogel-, Sternen- und Scheibenschießen an den Sonntagen nach beendigtem Gottesdienste während des Jahres 1863 erwirken zu wollen.



Mit einem Vermerk vom 15. Mai  befürwortete der » königliche  Landrathe Ritter pp. Herrn von Heinsberg, Hochwohlgeboren in Grevenbroich« diese Erlaubnis und erbat, diese »geneigtest erteilen zu wollen«.


Präsident  von ca.1917 bis 1947


Es ist nicht eindeutig festzustellen, wer in der direkten Nachfolge die Präsidentenkette von Michael Wehres nach dessen Tod übernahm. Ein interessantes Dokument dieser Zeit ist ein Register aus dem Jahre 1921 welches über die Besetzung der ersten Nachkriegs-Vorstandsposten Auskunft gibt. Der Verein zählte zu jener Zeit 250 Mitglieder, genannt werden:

Anton Körfer (Präsident), Anton Borsch, Josef Landen sen., Adam Zander, Philipp Landen, Peter Wilhelm Weidemann, Josef Landen jun., Wilhelm Born, Moses Löwenthal, Wilhelm Franzen, Josef Hilgers.


Mit Hinweis darauf dass in den Kriegs- und Nachkriegswirren das Vereinsleben ruhte, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass Anton Körfer der zweite Präsident in Gustorfs Schützengeschichte war.

Präsident von 1947 bis 1971


Die schwere Bürde des Nachfolgers übernahm am 30. November 1947 Christian Schnitzler. Ihm zur Seite gestellt wurden

Josef Fücker (Vizepräsident),

Josef Borsch (I. Schriftführer),

Johann Pelzer (2. Schriftführer),

Willi Schiffer (I. Kassierer),

Peter Heckhausen (2. Kassierer)  sowie

die Beisitzer Philipp Landen, Martin Hilgers, Arnold Lambertz, Hubert Schiffer, Josef Landen, Johann Mainz, Mathias Flock und Jakob Müller.


Anlässlich der Jahreshauptversammlung, die am 31. Januar 1971 in der Gaststätte Metzen-Spenrath stattfand, legte Christian Schnitzler nach 24jähriger Tätigkeit das Präsidentenamt aus gesundheitlichen Gründen nieder. In Anerkennung  seiner Verdienste wähle ihn die Versammlung zum Ehrenpräsidenten.

Präsident von 1972 bis 1992


Aus den Aufzeichnungen vom 30. Januar 1972 erfahren wir Näheres über die Vorstandswahlen, bei denen Hubert Holz einstimmig zum 4. Präsidenten gewählt wurde. Ihm zur Seite stellte die Versammlung

Josef Borsch (Vizepräsident / Geschäftsführer),

Johann Pelzer (2. Geschäftsführer),

Konrad Faßbender (I. Kassierer),

Philipp Fegers (2. Kassierer),


Franz Hebbering und Horst Scholz  (Pressewarte), Willi Hurtz, Kurt AItmann, Paul Schleiden , Josef Klein, Peter Meuter, Jakob Keller, Fritz Neunzig (Beisitzer), Hubert Jansen, Christian Baust, Michael Zöllig, Peter Landen, Hans Leygeber, und  Werner Schiffer (Verbindungsoffiziere).


Hubert Holz hat während seiner 20jährigen Amtszeit große Verdienste um den Verein und unserem Heimatort Gustorf erworben. In seine Präsidentschaft fallen beispielsweise die Wiedererrichtung des Heiligenhäuschens nach alten Plänen an der Brucknerstraße, die Erstellung des Schießstandes hinter der Großsporthalle, die Restaurierung des Bilderstöckchens auf dem Pfarrfriedhof, die Gründung der Bogensportabteilung, sowie die Anschaffung der neuen Vereinsfahne.

 

Er wurde 1992 zum Ehrenpräsidenten des Bürgerschützenvereins ernannt.

Präsident von 1992 bis 2008


Nach Hubert Holz folgte im Jahr 1992 als 5. Präsident des Bürgerschützenvereins Hans-Georg Schloßmacher. Schon vor seiner Wahl zum Präsidenten hatte er lange Jahre als 2. Geschäftsführer und Vizepräsident die Geschäfte des Vereins mitbestimmt. Seine aktive Zeit in den Reihen des Vorstandes kann als einzigartig bezeichnet werden. So darf Hans-Georg Schlossmacher auf 25 Jahre Vorstandsarbeit zurückblicken. Auch an den Vorbereitungen und


Ausführungen des 125-jährigen Vereinsjubiläums hat er entscheidend mitgewirkt. Seine Präsidentschaft währte 16 Jahre und während dieser Zeit wurden einige maßgebliche Wege in der Vereinsgeschichte beschritten.


So gehört er im Jahre 1980 zu den Gründungsmitgliedern unseres Tambourcorps „Erftklänge“ Gustorf / Gindorf. Ebenso war er an der Gründung unserer Edelknabengruppe im Jahr 1994 beteiligt und erweckte nach vielen Jahrzenten die Reitergruppe wieder zum Leben.


Auch der Erwerb, die Renovierung und die Nutzung unseres Schützenheimes gehen vor allem auf seine Initiative zurück. Somit bekam der BSV eine „gute Stube“ im Herzen unseres Dorfes, für viele Aktivitäten und als Raum für viele Artefakte des Vereins.


Ein besonderes Anliegen war ihm immer die enge Verbundenheit zu unserer Kirche und zu Pastor Harry de Swart. So setzte er sich doch unermüdlich dafür ein, dass „unser Pastor“ hier in seiner Heimat Gustorf seinen wohlverdienten Ruhestand genießen kann. Er ernannte ihn sogar zum Ehrenmitglied unseres Vereins.


Als Dank für seine langjährige und intensive Arbeit für den BSV wurde Hans-Georg Schlossmacher nach seinem Rückzug aus der aktiven Tätigkeit im Jahre 2008 zum Ehrenpräsidenten ernannt. Aber auch im Ruhestand lässt ihn „Sein“ Verein keine Ruhe.


In den Reihen seines Zuges, dem 12. Grenadierzug „Morgenrot“ nimmt er weiterhin teil.

Präsident von 2008 bis 2011


Seine Schützenkarriere begann Dr. Armin Scholz im Alter von 10  Jahren im Tambourcorps „Erftklänge“ Gustorf - Gindorf. Dort spielte er Ces-Querflöte, war zuletzt als Mediziner unter den Spielleuten vom Rang her im weiteren Umkreis wohl einer der wenigen Stabsärzte und engagierte sich auch dort schon im Vorstand. Durch diese langjährige Mitgliedschaft entstand seine enge Verbundenheit zum heimischen Schützenbrauchtum und im Jahr 1997 trat er in unseren Bürgerschützenverein ein, zunächst als Mitglied des Tambourcorps. 2006 wechselte er in das Gustorfer Sappeurcorps.


Auf der Vollversammlung im Jahr 2001 wurde er zum 2. Geschäftsführer gewählt und übernahm ein Jahr später zusätzlich noch das Amt des Vizepräsidenten. Dies tat er an der Seite von Hans-Georg Schlossmacher, der ihn über die vielen Jahre ganz besonders beeindruckt und auch in mancher Hinsicht „beeinflusst“ habe.


Als der im Jahr 2008 nicht mehr kandidierte, trat Armin Scholz in dessen Fußstapfen als oberster Repräsentant des Bürgerschützenvereins Gustorf.


Dass er das Präsidentenamt 2011 aus privaten bzw. beruflichen Gründen nicht mehr fortführen konnte, macht Armin Scholz heute noch betroffen. Gerne erinnert er sich an die Zusammenarbeit mit Vereinskameraden wie Hans Voigt, Dieter Häntzschel, aber auch den beiden Obristen und dem neuen Grenadiermajor. Als Musiker war für ihn ein besonderes Ereignis der Besuch der Ingenrieder Musikkapelle zum Gustorfer Schützenfest. Die bedankte sich für die Bewirtung am Samstagabend vor dem Fackelzug beim Präsidenten und dem Musikbeauftragten „auf dem Bussebach“ mit einen Alphornkonzert.


Und seinen besonderen Mutterwitz beweist die Erinnerung an folgende Anekdote nach einem grandiosen Sonntagsumzug bei strahlendem Sonnenschein. Dort trat im Festzelt Oberst Peter-Josef Pfeiffer mit den Worten auf die Bühne: „Ich brauch´ jetzt zwei Deos: unten gegen Pferd, oben gegen «ich».“

Präsident seit 2011


Im Reigen der Präsidenten führt aktuell Hans Voigt als 7. Präsident unseren BSV. Als langjähriges Mitglied des Vorstandes, insbesondere als langjähriger Geschäftsführer und 2. Präsident ist er als fester Bestandteil in den Vorstandsreihen nicht mehr weg zu denken. Hans Voigt war viele Jahre ein enger Weggefährte von Hans-Georg Schloßmacher. Während dieser Zeit war er maßgeblich an vielen Neuerungen und wegweisenden Änderungen beteiligt, so zum Beispiel an der Organisation und der Übernahme des Schützenheimes.

Auch im Dorfgeschehen vertritt er den BSV schon seit Jahren nach außen. Im Rahmen der Aufgaben des Vereines in unserer Pfarrgemeinde nimmt er regelmäßig an den Treffen des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstandes mit weiteren  Vertretern der Ortsvereine teil.


Hans Voigt kann mit Fug und Recht als ein fester Bestandteil unserer lebendigen Dorfgemeinschaft genannt werden. 


In seinem ersten Jahr der Präsidentschaft führt er den Verein souverän in das 150 jährige Jubiläum. Sein stetes Engagement und seine fröhliche Aufgeschlossenheit haben ihn zu einem beliebten Mittelpunkt unseres Vereines gemacht. Somit ist der BSV in den besten Händen, um über das 150jährige Jubiläum hinaus seine Werte und Traditionen weiter zu führen. 


Seine Schützenheimat hat Hans Voigt in einem unserer Traditionszüge, nämlich dem 2. Jägerzug. Trotz seiner  vielfältigen Aufgaben und Verpflichtungen fühlt er sich seinem Zug immer tief verbunden und nimmt an den vielfältigen Zugveranstaltungen teil.


Mit Hans Voigt hat der Verein somit einen Vollblut-Schützen an seiner Spitze, der sich den Interessen und dem Wohl des Vereines voll verpflichtet fühlt.